Kletterwand

Kletterwand

Die Leiter wird von 3er-Teams in der vorgegebenen Zeit möglichst hoch hinauf erklettert. Dabei dürfen die Stahlseile und die Sicherungsseile nicht berührt werden, sondern das Team arbeitet sich mit gegenseitiger Hilfe von Balken zu Balken hoch. Ein Niveau ist dann erreicht, wenn alle drei Personen den betreffenden Balken gleichzeitig mit den Händen berühren. Zuoberst und damit das Maximum ist Niveau 10, ca. 17 Meter über Boden. Anders als die stabile Wand, schwingt die Leiter während des Kletterns in alle Richtungen. Wie bei der Wand ist das Ziel in der Regel eine möglichst gute Leistung der gesamten Gruppe: Wenn die einzelnen 3er-Teams möglichst ähnlich stark besetzt sind, wird ein deutlich besseres Gruppenresultat erreicht, als wenn starke und schwache 3er-Teams gebildet werden. Wenn die Kletterteams ihr jeweils höchstes Niveau erreicht haben, werden sie von ihrem Sicherungsteam langsam wieder auf den Boden abgeseilt. Die Ergebnisse sind ähnlich wie bei der Kletterwand, eher noch etwas akzentuierter, weil die Leiter schwankt und meist als „luftiger“, „exponierter“ und daher eher als anspruchsvoller empfunden wird. Auch hier stehen das intensive Teamerlebnis der Kletternden und die zentrale unterstützende Aufgabe des Sicherungsteams und des übrigen „Bodenteams“ im Zentrum. Die meisten Kletterteams kommen an ihre Grenzen und müssen sich entscheiden, ob sie noch ein Niveau weiter in Angriff nehmen oder aufgeben wollen.